Handwerker: Vor Auftrag Ärger vermeiden

Stand: 19. Januar 2026

Neues Bad, defekte Waschmaschine, kaputtes Auto - ein Handwerker muss her. Eine Firma ist schnell beauftragt. Doch nach Fertigstellung der Arbeiten erhalten Sie eine saftige Rechnung. Wer unsere Tipps beachtet, erspart sich eine Menge Ärger.

Das Wichtigste in Kürze

  • Legen Sie Umfang und Vergütung der Arbeiten verbindlich fest.
  • Holen Sie mehrere detaillierte Kostenvoranschläge ein.
  • Prüfen Sie sorgfältig die Angebotsinhalte.

Neues Bad, defekte Waschmaschine, kaputtes Auto - ein Handwerker muss her. Eine Firma ist schnell beauftragt. Doch nach Fertigstellung der Arbeiten erhalten Sie eine saftige Rechnung. Wer unsere Tipps beachtet, erspart sich eine Menge Ärger.

Legen Sie verbindlich den Umfang der Arbeiten fest - am besten schriftlich. Auch der Ausführungstermin sowie die Vergütung sind in dem Auftrag zu nennen. Sorgen Sie bei Absprachen vor Ort dafür, dass ein eigener Zeuge dabei ist.

Mehrere Kostenvoranschläge einholen

Unternehmer sollten in den Kostenvoranschlägen möglichst detailliert ihre Leistungen und benötigten Materialien beschreiben. Stundensätze und Materialpreise ermöglichen es Ihnen, die Konditionen mehrerer Firmen miteinander zu vergleichen. Für die Erstellung des Kostenvoranschlags müssen Sie nur zahlen, wenn dies vorher ausdrücklich vereinbart wurde.

Eine Abweichung vom Kostenvoranschlag bis zu ca. 20 Prozent ist in begründeten Fällen möglich! Vermeiden Sie dies, indem Sie einen Festpreis vereinbaren. Das Wort 'Festpreis' sollte im Auftrag auftauchen. Diesen Preis darf der Handwerker grundsätzlich nicht überschreiten. 
 

Inhalt des Angebots prüfen

  • Benötigen Sie alle aufgeführten Leistungen?
  • Sind alle erforderlichen Materialien enthalten?
  • Ihnen ist eine Position unklar? Haken Sie früh beim Handwerker nach!

Treten Streitigkeiten auf, beraten wir Sie gerne. Bei der Einschätzung der Kosten helfen Sachverständige weiter. Fragen Sie bei der Handwerkskammer nach.

Beratung & Angebote

Urheberrecht

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