Phishing-Mails erkennen und richtig handeln - 15 Tipps

Stand: 01. Oktober 2024

Beim Phishing wollen Internetbetrüger an Ihre Daten, um diese für unseriöse Geschäfte zu nutzen. Unsere 15 Tipps helfen Ihnen, Phishing zu erkennen und entsprechend zu handeln.

Beim Phishing wollen Internetbetrüger an Ihre Daten, um diese für unseriöse Geschäfte zu nutzen. Unsere 15 Tipps helfen Ihnen, Phishing zu erkennen und entsprechend zu handeln.

  1. Phishing-Nachrichten sind gut formuliert. Es fehlt nur selten eine direkte Ansprache. Tippfehler und Grammatikfehler gehören der Vergangenheit an.
  2. Phishing-Mails enthalten Ihre echten Daten, die oft aus Datenlecks stammen oder sogar von Personen, mit denen Sie regelmäßig zu tun haben.
  3. Prüfen Sie, ob die E-Mail-Adresse und der genannte Absender übereinstimmen.
  4. Ein typisches Merkmal von Phishing-Nachrichten: scheinbar dringende Angelegenheiten. Wörter wie „sofort“, „Sperrung“, oder „Mahnung“ sollten Sie stutzig machen.
  5. Erhalten Sie eine Forderung von einem von Ihnen genutzten Anbieter, loggen Sie sich direkt in ihrem Kundenkonto ein. Dort können Sie den Wahrheitsgehalt der Nachricht überprüfen und etwaige Einkäufe und Rechnungsübersichten nachvollziehen.
  6. Handelt es sich um einen tatsächlichen Vertragspartner, nehmen Sie telefonischen Kontakt auf. Überprüfen Sie auf diesem Weg den Wahrheitsgehalt der Nachricht.
  7. Stellen Sie Ihren Mail-Account so ein, dass Mails nur in Textform angezeigt werden. Inhalte sind zwar nicht ansehnlich wie beim HTML-Format dargestellt, aber Auffälligkeiten bei Verlinkungen sind schneller sichtbar.  HTML wird gerne verwendet, weil wie herkömmliche Dokumente aussehende Nachrichten mit verschiedenen Schriftarten, Farben, Aufzählungszeichen und nummerierten Listen angezeigt werden können.
  8. Stellen Sie Ihren Mailclient so ein, dass er keine Inhalte aus externen Quellen lädt. Möchten Sie sich nämlich etwas anschauen oder herunterladen, nimmt Ihr Programm direkten Kontakt mit dem Zielserver auf. Der Versender der Nachricht erkennt, dass Sie die Mail geöffnet haben und Ihre Mailadresse tatsächlich erreichbar ist.  Zahlungsaufforderungen werden nicht als zip-Dateien verschickt.
  9. Geben Sie in Bewerbungsunterlagen keine Kontodaten an. Senden Sie keine Kopie des Personalausweises zu Bewerbungszwecken.
  10. Werden Sie misstrauisch, wenn Sie auf Social-Media-Plattformen auf einen Link klicken und erneut ihre Log-in-Daten eingeben müssen.
  11. Öffnen Sie keine Office-Dokumente, auch nicht aus Neugier und aktivieren Sie nicht den Inhalt.  
  12. Anhang oder Link geöffnet? Aktualisieren Sie Ihr Antivirenprogramm und lassen Sie den Computer anschließend überprüfen.
  13. Ist die Schadsoftware entfernt, ändern Sie sämtliche Passwörter, damit Ihre Daten und Zugänge nicht missbraucht werden können.
  14. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Drucken Sie das Virenprotokoll aus, nehmen Sie dies mit!
  15. Infomieren Sie sich auch beim Ratgeber Internetkriminalität des Landeskriminalamts Niedersachsen.

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